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ZVR-Nr.: 040586406 1060 Wien, Linke Wienzeile 58 ikv_wien@yahoo.com
DANKSCHREIBEN
Sehr geehrter Herr Juan!
Im Namen aller meiner Vereinskollegen des ISTANBUL KULTURVEREIN in Wien – IKV, möchte ich Ihnen für Ihre liebe Gastfreundschaft und Ihre Unterstützung, die Sie unserem, im kulturellen Bereich engagierten Verein entgegenbrachten, ganz herzlich danken. Sie, als Kulturliebender und die Multikulturalität Unterstützender, Österreicher mit spanischen Wurzeln, haben uns in einer Zeit, in der wir kein eigenes Vereinslokal hatten, ihr Lokal, den „Weinkeller BODEGA“ für unsere Proben zur Verfügung gestellt, damit wir ungestört unsere Proben für das im Herbst 2009 geplantes Konzert durchführen können. Herzlichen Dank auch für das unserem Verein entgegengebrachte Interesse und Ihre Freundschaft. Wenn wir ein entsprechendes Vereinslokal gefunden haben und unsere Proben dort fortsetzen, sind Sie jederzeit herzlich zu einem Besuch bei uns eingeladen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir es nicht versäumen, unseren großen Lob für den Weinkeller BODEGA auszusprechen. Sowohl Ihre Weine, als auch Ihre Spezialitäten und die guten Kaffeesorten sowie die freundschaftliche Atmosphäre, haben unsere Probearbeiten besonders „schmackhaft“ gemacht. HERZLICHEN DANK! in FREUNDSCHAFT IKV-ISTANBUL KULTURVEREIN Obfrau Ülker GÜRMAN
Erlauben Sie mir noch, Ihnen unseren Verein kurz vorstellen und Ihnen einige Informationen über die Klassische Türkische Musik zu geben: Im April 2004 wurde der Istanbul Kulturverein in Wien gegründet. Das Ziel des Vereins ist, auf interkultureller Ebene Aktivitäten durchzuführen und hat sich vorgenommen, soziale und künstlerische, mit Kultur verbundene Projekte zu realisieren, die Musikstadt Wien um eine weitere Musiksparte, nämlich der Klassischen Türkischen Musik zu bereichern. Zu diesem Zweck gibt der Chor des IKV jedes Jahr ein Konzert für Klassische Türkische Musik, zuletzt am 12.04.2008 und ein weiteres Konzer im Rahmen von „Salam-Orient“ am 07.11.2008 im Theater AKZENT: Diese als „Klassische Türkische Musik“ oder „Türkische Kunstmusik“ bezeichnete Musikgattung ist manchen schon dadurch bekannt, dass sie auch zu Therapiezwecken genutzt wird und hat, parallel zur Entstehung, Ausbreitung und Erstarkung des Osmanischen Reiches eine bereicherte, gereifte, formal und ästhetisch weiterentwickelte Kunstmusik-Identität übernommen. In den Themenbereichen wie Religion, Liebe, Heer, Krieg und vielen anderen Bereichen brachte diese Musik Elemente hervor und jedes dieser Elemente hat seine eigenen Arten, Formen, Gemeinschaften zustande gebracht. Die Osmanische Musik ist eine Synthese. Sie birgt viel geschichtlichen Reichtum. Sie wurde von Türken und den mit ihnen lebenden Minderheiten, wie Byzantiner, Griechen, Perser, Araber, Juden und Armenier, geteilt und gemeinsam geschaffen und erreichte ihre Glanzzeit in Enderun, der Osmanischen Hofschule. Kein Land, das dieses System verwendete, konnte jemals diese von den Osmanen erreichte künstlerische Ebene erreichen. Die Osmanische Musik ist auf einer „Maqam“-Einheit basierend in „Fasıl“-Ordnung geschaffen und vertont worden.
„Fasıl“: ein Konzert von Werken, die im selben „Maqam“ komponiert sind und in einer bestimmten Reihenfolge zu Gehör gebracht werden. In einem kompletten „Fasıl“ kommen sowohl vokalistische als auch nur instrumentale Werke vor.
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